Die Leihmutterschaft in Singapur

Laut der Gesetzgebung ist die Leihmutterschaft in Singapur zur Zeit illegal. Es wurden die Richtlinien veröffentlicht, die die Leihmutterschaftsdienste verbieten, und jedem ART-Zentrum, das sich an solchen Tätigkeiten beteiligt, kann die Lizenz entzogen werden. Laut dem Abschnitt 4.11.2 der RICHTLINIEN FÜR PRIVATE GESUNDHEITSBEZOGENE EINRICHTUNGEN FÜR ART-METHODEN  und der VERORDNUNG 4 FÜR DIE PRIVATEN KLINIKEN UND KRANKENHÄUSER (CAP 248, REG 1):

Dürfen die folgenden Verfahren in keinem ART-Zentrum durchgeführt werden:

  1. Kauf und Verkauf von Embryonen, Eizellen und Spermatozoen;
  2. Leihmutterschaft (Leihmutterschaft ist ein Verfahren, wenn eine Frau künstlich befruchtet wird und gegen Entgelt oder unentgeltlich das Kind einem anderen Paar gibt);
  3. Fetale Reduktion aus sozialen oder finanziellen Gründen;
  4. Geschlechtsauswahl

Die Zentren für die künstliche Befruchtung („ART-Zentren“)  beziehen sich in diesen Richtlinien auf alle lizenzierten privaten Krankenhäuser und medizinischen Kliniken, die vom Leiter der medizinischen Dienste zur Bereitstellung von Diensten für die künstliche Befruchtung autorisiert wurden.
Da Leihmutterschaftsdienste in Singapur illegal sind, reisen unfruchtbare Paare, die in Singapur Eltern werden wollen, in Länder wie die Ukraine, Malaysia und Laos, um an Programmen der Leihmutterschaft teilzunehmen.

Es ist erwähnungswert, dass die Tätigkeit einer Leihmutter im Ausland ziemlich riskant ist. Selbst wenn Leihmutterschaft in einem anderen Land legal ist, bedeutet dies nicht, dass die Gerichte von Singapur Vereinbarungen für die Erbringung von Leihmutterschaftsdiensten durchsetzen werden, da dies in Singapur gesetzlich verboten ist.
Für die unfruchtbaren Paare in Singapur sind IUI (intrauterine Insemination) und IVF (In-vitro-Fertilisation) immer noch die wichtigsten Lösungen, auch wenn sie in einigen Fällen zwecklos sind.

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