Was ist Leihmutterschaft?

In diesem Artikel:

Leihmutterschaft ist eine Reproduktionstechnologie, bei der sich eine Frau bereit erklärt, für ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch schwanger zu werden, das Kind auszutragen und zur Welt zu bringen.

Leihmutterschaft: Bedeutung und Definition

Warum entscheiden sich Menschen für eine Leihmutterschaft? Meist ist es ein erzwungener Schritt, wenn die Familie weder auf natürlichem Weg noch durch IVF ein Kind bekommen kann. In der Ukraine dürfen nur verheiratete heterosexuelle Paare mit medizinischer Indikation die Dienste einer Leihmutter in Anspruch nehmen. In der Regel wenden sich Familien an uns, wenn die Frau keine Gebärmutter hat (oder diese durch Verwachsungen oder Tumore geschädigt ist), wenn sie Fehlgeburten hatte oder an einer vorzeitigen Ovarialinsuffizienz leidet.

Das ukrainische Recht erlaubt die kommerzielle Leihmutterschaft, auch für ausländische Paare. Was bedeutet kommerzielle Leihmutterschaft? Die künftigen Eltern und die Leihmutter schließen einen Vertrag mit der Agentur. Dieser Vertrag regelt das Verhältnis zwischen dem Paar und der Tragemutter.

Leihmutterschaft: Arten und Bedeutung

Es gibt zwei Formen der Leihmutterschaft: die gestationelle und die traditionelle.

Gestationelle Leihmutterschaft: Die Leihmutter ist mit dem Kind genetisch nicht verwandt. Kurz gesagt läuft das Verfahren so ab:

  1. Mann und Frau geben ihre Keimzellen (Eizellen und Spermien) ab.
  2. Der Arzt befruchtet die Eizelle und kultiviert den Embryo.
  3. Der Arzt überträgt den Embryo in die Gebärmutter der Leihmutter.
  4. Die Frau trägt das Kind aus, bringt es zur Welt und verzichtet anschließend schriftlich auf ihre Rechte an ihm.
  5. Das Kind wird auf den Namen der genetischen Eltern eingetragen.

Traditionelle Leihmutterschaft: Die Leihmutter ist die genetische Mutter des Kindes. In diesem Fall unterzieht sie sich einer intrauterinen Insemination mit dem Sperma des künftigen Vaters oder spendet ihre Eizelle. Die Eizelle wird in vitro befruchtet und anschließend in ihre Gebärmutter zurückübertragen. Heute wird die traditionelle Leihmutterschaft aus ethischen Gründen nicht mehr angewendet. Die Aufgabe der Leihmutter ist es, dem Kind für eine Zeit „ein Zuhause zu geben“ und es nach der Geburt seinen eigentlichen Eltern zu übergeben. Ist die Frau mit dem Kind genetisch verwandt, wird diese Aufgabe sehr schwer. Deshalb schreibt das ukrainische Recht vor, dass eine Leihmutter im Programm keine eigenen Eizellen verwenden darf.

Gestationelle Leihmutterschaft in der Ukraine: Besonderheiten bei der Verwendung von Keimzellen

Sehen wir uns genauer an, welches genetische Material verwendet werden darf. Nach dem ukrainischen Leihmutterschaft Recht muss das Kind mit mindestens einem der Ehepartner genetisch verwandt sein. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten:

  • Eigene Keimzellen beider Ehepartner: die Eizellen der Frau und das Sperma des Mannes. Das ist die ideale Variante.
  • Spender-Eizellen und das Sperma des Mannes, wenn die Frau keine eigenen Eizellen hat oder diese von schlechter Qualität sind.
  • Die Eizellen der Frau und Spendersperma, wenn das Sperma des Mannes nicht verwendet werden kann.

Spender-Eizellen und Spendersperma werden nicht in einem Programm kombiniert. Spender oder Spenderin sind fremde Personen, die weder mit den Eltern noch mit der Leihmutter genetisch verwandt sind.

Die Ärzte befruchten die Eizellen, überwachen die Entwicklung der Embryonen und wählen im Blastozystenstadium einen, zwei oder drei für den Transfer aus. Die übrigen werden kryokonserviert, sodass das Paar später mit den eingefrorenen Embryonen ein weiteres Leihmutterschaftsprogramm durchlaufen kann.

In der Praxis wird Spendersperma selten benötigt: Fast bei jeder Form männlicher Unfruchtbarkeit lassen sich gesunde Spermien gewinnen. Dafür führen wir die Verfahren PESA, TESA, TESE und MESA durch, bei denen die Spermien mit einer Nadel direkt aus dem Hoden oder Nebenhoden entnommen werden. Diese Methoden sind sehr wirksam.

Gestationelle Leihmutterschaft in der Ukraine: Wo fängt man an?

Wir laden Paare aus aller Welt ein, dieses Programm in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw zu durchlaufen. Hier einige Vorteile der gestationellen Leihmutterschaft in der Ukraine:

Rechtssicherheit
Der Staat unterstützt die kommerzielle Leihmutterschaft und sorgt dafür, dass die Programme zuverlässig umgesetzt werden. Zudem erkennt das Gesetz die genetische Mutter und den genetischen Vater als Eltern des Kindes an. Ihre Namen werden in die Geburtsurkunde eingetragen.
Kosten
Ein Programm kostet hier im Durchschnitt 30 % weniger als in anderen europäischen Ländern, 2,5-mal weniger als in Kanada und 3-mal weniger als in den USA. Die Qualität der Medizin ist dabei hoch. Außerdem legt das Gesetz keine Mindest- oder Höchstsumme für die Vergütung der Leihmutter fest (anders als zum Beispiel in Israel), sodass Sie die für Sie beste Option wählen können.
Keine Altersgrenze
In manchen Ländern dürfen künftige Eltern IVF oder eine Leihmutterschaft nur bis zu einem bestimmten Alter (etwa 45–47 Jahre) in Anspruch nehmen. In der Ukraine gibt es solche Vorschriften nicht.

Wenn Sie eine Leihmutterschaft im Ausland planen, wenden Sie sich an VittoriaVita. Es ist legal, sicher und einfach!