Leihmutterschaft FAQ

Was ist Leihmutterschaft?

Leihmutterschaft ist eine Methode der assistierten Reproduktionstechnologien (ART), bei der eine Leihmutter ein Kind für Wunscheltern austrägt. Sie kommt infrage, wenn eine Schwangerschaft aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Das Kind ist genetisch mit den Wunscheltern verbunden, nicht mit der Leihmutter.

Was kostet eine Leihmutterschaft?

Je nach Programm liegen die Kosten zwischen 44.000 € und 63.000 €. Welche Leistungen in welchem Paket enthalten sind, zeigt die detaillierte Kostenaufstellung — oder Sie stellen die Pakete im direkten Programmvergleich nebeneinander.

Wenn ich keine Eizellen habe, kann ich an der Leihmutterschaft teilnehmen?

Wenn eine Frau keine eigenen Eizellen hat oder sie von niederiger Qualität sind, können die Eizellen von der Spenderin eingesetzt werden. Dann wird das ganze IVF-Verfahren mit den Spendereizellen durchgeführt.

Etappen des IVF- Verfahrens bei der Leihmutterschaft?

Das IVF- Verfahren bei der Leihmutterschaft kann in die folgenden Schritte unterteilt werden:

  • Vorbereitung auf COH (kontrollierte ovarielle Überstimulation)
  • Durchführung von COH (Controlled Ovarian Hypersimulation)
  • Entnahme von Eizellen und Vorbereitung von Spermien
  • Befruchtung der Eizellen im Labor
  • Auswahl von Embryonen für die Übertragung
  • Embryotransfer
  • Schwangerschaftstest
  • Reduktion der überflüssigen Embryonen
  • Einfrieren der verbleibenden Embryonen (Vitrifikation) – dieses Verfahren ist nicht obligatorisch.

Wir sind ein gleichgeschlechtliches Paar, dürfen wir am Programm teilnehmen?

Für gleichgeschlechtliche Paare ist die Teilnahme am Programm der Leihmutterschaft in der Ukraine strikt verboten. Nur offiziell verheiratete Ehepartner (ein Ehemann und eine Eherau) dürfen am Programm teilnehmen. Dies ist im Befehl des Gesundheitsministeriums der Ukraine Nr. 787 vom 09.09.2013 angegeben.

Wessen Namen werden in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen?

Trotz der Tatsache, dass die Leihmutter das Kind austrägt und zur Welt bringt, werden nur die Wunscheltern in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen. Ab dem 4-5. Schwangerschaftsmonat beginnt unser Jurist die für die Registrierung des Kindes erforderlichen Unterlagen vorzubereiten. Nach der Geburt des Kindes ist die Leihmutter verpflichtet, alle notwendigen Dokumente zu unterschreiben, die auf ihre Willensfreiheit hinweisen und die Wunscheltern als gesetzliche und offizielle Eltern registrieren lassen.

Wie wird eine Spenderin ausgewählt?

Da dieses Verfahren normalerweise anonym ist, kennen die Eltern die Spenderin nicht, haben aber die Möglichkeit, ihre Fotos zu sehen. Die Auswahl erfolgt durch den Arzt, der die Ähnlichkeiten des Aussehens, des Gewichts, der Größe, der Blutgruppe und des Rh-Faktors der Patientin und der Spenderin berücksichtigen soll. Es gibt eine spezielle Liste von erforderlichen Untersuchungen und Tests, denen alle Spenderinnen unterzogen werden sollen, um in das Programm aufgenommen zu werden. Auf jeden Fall soll die Eizellenspenderin keine schlechten Gewohnheiten sowie keine genetischen, chronischen und gynäkologischen Erkrankungen haben. Zum anderen darf nur eine gesunde Frau unter 35 Jahren mit mindestens einem gesunden Kind Spenderin werden.

Wer ist eine Leihmutter?

Eine Leihmutter ist eine Frau, die nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) ein Kind für Wunscheltern austrägt und zur Welt bringt. Da keine genetische Verbindung zum Kind besteht, gelten rechtlich ausschließlich die Wunscheltern als Eltern.

Wie wird das Kind “erschaffen”?

Wenn man von Leihmutterschaft spricht, meint man, dass das Kind mit einer der effektivsten Methoden der ART – IVF (In – vitro – Fertilisation) „erschaffen“ wird. Der entscheidende Punkt von IVF ist es, dass die Eierstöcke der Frau durch spezielle Fruchtbarkeitsmedikamente stimuliert werden, um eine größere Anzahl von reifen Eizellen zu produzieren, die dann mit einer speziellen Nadel aus ihrem Körper entnommen und im Labor mit dem Sperma ihres Partners / Spenders befruchtet werden. Für erfolgreiche Ergebnisse werden die Embryos innerhalb von 3- 5 Tagen kultiviert, und nur dann werden 1-2 von ihnen in die Gebärmutter der Leihmutter übertragen.

Wie findet man eine Leihmutter?

Die Suche auf eigene Faust über Foren oder im Bekanntenkreis ist möglich, aber aufwendig und rechtlich ungesichert. Schneller und geprüft geht es über unsere Datenbank — wie wir eine passende Leihmutter für Sie auswählen und welche Anforderungen jede Kandidatin erfüllen muss, lesen Sie in wenigen Minuten nach.

Darf ich als Single die Dienste einer Leihmutter in Anspruch nehmen?

Leider dürfen unverheiratete Menschen solche Dienstleistungen in Anspruch nicht nehmen. Gemäß der Gesetzgebung der Ukraine dürfen nur heterosexuelle offiziell verheiratete Paare an einem solchen Programm teilnehmen.

Ist die Leihmutterschaft in der Ukraine legal?

Ja — geregelt durch Artikel 123 des Familiengesetzbuches und die Verordnung des Gesundheitsministeriums Nr. 787 vom 09.09.2013. Was diese Rechtslage für Wunscheltern aus Deutschland konkret bedeutet, zeigen wir am Beispiel der Programme in der Ukraine.

Unterscheidet sich die Eizellspende von der Leihmutterschaft?

Ja, das sind ganz verschiedene Verfahren. Die Eizellenspende (Oozyten-Spende) ist nur das Verfahren der Spende. Anders gesagt, wenn eine Frau keine eigenen Eizellen produzieren kann, werden die Eizellen einer anderen gesunden Frau (Spenderin) eingesetzt. Sie werden mit dem Spermien des Ehemannes der unfruchtbaren Patientin befruchtet und dann wird der Embryo in die Gebärmutter der Patientin übertragen.

Gibt es eine Entschädigung an die Leihmutter?

Natürlich gibt es. Laut dem Leihmutterschaftsvertrag bekommt die Leihmutter am Ende der Leihmutterschaft eine festgelegte Summe. Außerdem erhält sie jeden Monat eine Belohnung für die Erwartung. Falls die Leihmutter Komplikationen erleidet, werden alle Ausgaben entschädigt.