IVF und die Eizellspenderin

12.07.2019
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Die erste erfolgreiche Schwangerschaft mit der Verwendung der Eizellspende wurde in 1984 durchgeführt. Seitdem ist die Eizellspende dank der medizinischen Entwicklung eine beliebte und effektive Methode der assistierten Reproduktionstechniken (ART).
Aufgrund der verschiedenen Pathologien der Eierstöcke bzw. aus anderen medizinischen Gründen entwickeln weibliche Follikel nicht mehr und Eizellen werden nicht produziert. In solchen Fällen kann man zur Eizellspende greifen.

Wie läuft das Verfahren der Eizellspende ab?

Die Eizellspende ist eine sichere und anonyme Spende der Eizellen für eine andere Frau. Um Spenderin zu werden, sollen die Frauen einer Reihe von medizinischen Tests und Untersuchungen (gynäkologischen und genetischen Untersuchungen, Umfragen, psychologischen Beratungen) unterzogen werden. Wenn alle Ergebnisse den Anforderungen entsprechen, soll die potenzielle Spenderin mehrere Dokumente unterschreiben:

  • den Vertrag zwischen der Klinik und der Spenderin;
  • das Dokument, das die Zustimmung der Spenderin zur Stimulation und Punktion der Eierstöcke bestätigt;
  • das Dokument, das die Zustimmung des Mannes der Spenderin bestätigt.

Nach der Unterzeichnung aller Dokumente unterteilt das Verfahren der Eizellspende in drei Etappen:

1. Etappe. Synchronisation der Menstruationszyklen. Die Qualität der Eizellen verschlechtert sich deutlich nach der Kryokonservierung, deshalb werden sie unmittelbar nach der Punktion befruchtet. Um eine sichere Eizellspende und erfolgreiche Befruchtung durchzuführen, ist es notwendig die Zyklen beider Frauen zu synchronisieren. Die Synchronisation der Menstruationszyklen wird am besten durch die Medikamente (hormonale Injektionen oder orale Kontrazeptiva) erfolgt.

2. Etappe. Stimulation des Eisprungs der Spenderin. Zur Entnahme einer ausreichenden Anzahl von Oozyten (10 bis 20) in den Eierstöcken, werden Hormonspritzen verabreicht, indem das Wachstum der Follikel stimuliert wird. Der Arzt verschreibt die Arzneien und die Dosierung individuell. Die Größe und Anzahl der Eizellen werden durch den Ultraschall alle 3-4 Tage ausgewertet.

Schritt 3. Punktion. Das Verfahren der Eizellspende läuft unter Narkose ab und ist völlig sicher und schmerzlos. Der Arzt sticht Follikel für die Entnahme von Eizellen durch den Ultraschall durch. Das Verfahren dauert 10-15 Minuten, aber die Spenderin sollte im Krankenhaus für einige Zeit liegen bleiben, um Komplikationen zu vermeiden.

Ist die Eizellspende gefahrlos?

Eigentlich ist die Eizellspende eine schmerzlose und sichere Methode. Vor der Auswahl der Klinik für die Durchführung dieses Verfahrens, soll man von der Qualität der Dienstleistungen überzeugt werden. Vor allem, berücksichtigen Sie die Lizenz zur Durchführung der assistierten Reproduktionstechniken. Als nächstes sollten Sie sich nach den Erfahrungen und Fertigkeiten von Ärzten erkundigen und die Bewertungen im Internet finden. Wenn Sie mit den Informationen zufrieden sind, ist eine Beratung mit den Spezialisten der letzte Schritt für eine richtige Entscheidung. Nur auf diese Weise kann man sicher sein, dass das Verfahren qualitativ ist und gefährdet Gesundheit der Spenderin nicht.

Da die Eizellenspenderinnen junge, gesunde Frauen unter 35 Jahren sind, ist die Eizellspende eine sehr erfolgreiche Methode zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. In einigen Fällen ist die Eizellenspende die einzige Chance, schwanger zu werden und ein lang ersehntes Kind zu bekommen. Manchmal ist die Verwendung von Eizellenspende jedoch keine einfache Entscheidung für kinderlose Ehepartner.

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