1. Bekanntschaft
Wir sind Julia und Markus. Wir kommen aus Baden-Württemberg in Deutschland. Unsere Tochter Vika ist jetzt 14 Monate alt.
2. Beginn des Weges
- Wie Sie von Leihmutterschaft als mögliche Option erfahren haben?
- Wie Sie zum ersten Mal von VittoriaVita gehört haben?
Wir haben 10 Jahre sämtliche Methoden Kinder zu bekommen ausprobiert (IVF, Eizellenspende) bis letztendlich nur noch die Leihmutterschaft übrigblieb. Dann haben wir online recherchiert, wo und von wem eine Leihmutterschaft angeboten wird. Nachdem wir uns aufgrund der damaligen Rahmenbedingungen für die Ukraine entschieden haben, sind wir online auf Vittoria Vita gestoßen.
3. Warum Sie sich für VittoriaVita entschieden haben
- Wie Sie uns gefunden haben (Empfehlung, Internet, soziale Netzwerke, Forum)?
- Was Ihnen bei den ersten Kontakten gefallen hat?
- Was der entscheidende Faktor war?
Der erste Kontakt war gleich sehr sympathisch. Uns wurden alle Fragen beantwortet und auch die ersten Ängste genommen, weil es ja doch ein großer Schritt war. Natürlich tauchten immer neue Fragen auf, je tiefer wir in das Thema einstiegen. Aber alles wurde geduldig, zeitnah und ausführlich beantwortet. Wir haben uns gelichzeitig auch mit anderen Agenturen und Kliniken unterhalten. Wir wurde aber nirgends so gut beim Entscheidungsprozess betreut wie bei VV, weshalb wir uns letztlich auch für sie entschieden haben.
4. Wie das Programm ablief
- Die ersten Schritte (Besuch, Dokumente, Bekanntschaft mit dem Manager)?
- Die emotionalsten Momente (Treffen mit der Leihmutter, Ultraschall, Geburt)?
- Unterstützung seitens des Teams?
Der erste Besuch lief absolut reibungslos. Wir wurden vom Flughafen abgeholt und zur reservierten Wohnung gefahren. Am nächsten Tag hat uns unsere Betreuerin abgeholt und zur Klinik für die medizinischen Untersuchungen gebracht. Auch bei den notariellen Dingen war sie immer dabei. Da wir auch während des Programms immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatten, waren wir in sehr engem Kontakt mit unserer Betreuerin Ivanna und sie ist wirklich ein Goldstück. Sie hat sich immer hervorragend um uns gekümmert bis zur Geburt unserer Tochter. Das war der emotionalste Teil unserer über 14-jährigen Reise und es hätte schöner nicht sein können. Das Team hat uns dann auch nach der Geburt so gut unterstützt, dass wir nach 10 Tagen die Ukraine schon wieder verlassen konnten mit allen Dokumenten, und das trotz Krieg und kurz vor Weihnachten.
5. Phase der Legalisierung in Ihrem Land
- Wie der Prozess der Dokumentenerstellung ablief?
- Wie viel Zeit es in Anspruch genommen hat?
- Ob Schwierigkeiten entstanden sind und wie Sie diese gelöst haben?
Mit den ukrainischen Dokumenten konnten wir dann in Deutschland die Geburtsurkunden und alle weiteren Dokumente erstellen lassen und Gelder (Kindergeld, Elterngeld) beantragen. Auch die Adoption lief absolut reibungslos. Einen Anwalt haben wir nicht benötigt. Es hat leider alles nur sehr lange gedauert (ein Jahr), da die Behörden zum einen sehr langsam sind und in unserem Fall auch keine Erfahrung mit Leihmutterschaften hatten. Hier zahlt es sich aus, wenn man hartnäckig ist und immer dranbleibt. Das beschleunigt den Prozess enorm.
6. Ergebnis
- Ihre Gefühle, als Sie das Kind zum ersten Mal in den Armen hielten?
- Wie sich das Leben nach dem Programm verändert hat?
- Ob Sie den Kontakt mit der Leihmutter aufrechterhalten (wenn dies Ihr gemeinsamer Wunsch war)?
Es bleibt abschließend nur zu sagen, dass wir eine sehr lange Reise mit vielen Rückschlägen hinter und haben und es wäre gelogen zu sagen, dass wir nicht oft daran gedacht haben, einfach aufzugeben oder uns hinterfragt haben, ob das der richtige Weg ist. Rückblickend und beim Anblick unserer süßen Tochter müssen wir aber sagen, dass es jede Träne wert war und wir können alle nur bekräftigen niemals aufzugeben. Es gibt einfach nichts schöneres als Kinder. Jeder Tag ist ein neues, spannendes Abenteuer und auch wenn es anstrengend ist, so gibt es dem Leben doch einen völlig neuen, fantastischen Sinn. Mit unserer Leihmutter haben wir noch immer Kontakt und wir schreiben uns regelmäßig. Wir hatten Sie damals auch in der Ukraine besucht. Ein Besuch bei uns in Deutschland steht noch aus.